Audio-Engineering just "in Budget"

Qualität hat ihren Preis. Das erfährt man insbesondere als Musiker, wenn man sich an ein Tonstudio wendet und erst einmal dicke Backen macht, wenn man erfährt, wieviel die Aufnahme einer kompletten CD kostet.

High-End-Analoggeräte wie Kompressoren und Mischpulte, aber auch spezielle Akustikelemente für eine ideale Mikrofonierung von Schlagzeugen, Verstärkern und nicht zuletzt auch Vocals treiben die Preise zwingend in die Höhe. Speziell im semiprofessionellen und im Hobby-Bereich nutzt es allerdings wenig, wenn man beste High-End-Qualität bekommt, sich die Aufnahmen aber einfach nicht leisten kann.

Aus diesem Grund habe ich mich von Anfang an entschlossen, andere Wege zu gehen, um speziell auch Amateur-Bands und -Musikern die Möglichkeit zu geben, professionelle Aufnahmen zu einem Preis "in Budget" zu bekommen.

Drum Recording

Die Aufnahme eines Schlagzeugs gehört zu den kostenintensivsten Posten beim Recording.

Aus diesem Grund setze ich hier einerseits auf E-Drums, andererseits auf die Umwandlung eines "schlecht" aufgenommenen Schlagzeugs in MIDI-Spuren.

Dadurch hast Du den Vorteil eines authentisch klingenden Schlagzeugs, das zwar elektronisch generiert, aber dennoch Schlag für Schlag von Dir selbst eingespielt wurde. Das Resultat lässt sich von einem perfekt abgenommenen Drumset kaum noch unterscheiden.

Guitar-/Bass- Amp-Modelling

Gitarren mikrofoniere ich nur in sehr seltenen Ausnahmfällen und verwende ansonsten das trockene Gitarrensignal über einen DI-Ausgang des Verstärkers.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Gitarre oder den Bass komplett "clean" aufzunehmen und danach zu re-ampen, d.h. durch einen externen Signalprozessor zu schicken und einen beliebigen Verstärker mitsamt der gewünschten und benötigten Effektkette zu simulieren. Zur Auswahl stehen hierbei über 50 verschiedene Verstärkermodelle, zahlreiche Boxen-Simulationen und ebensoviele Effektpedale.

Vocals

Gesangsaufnahmen sind bislang der einzige Schwachpunkt in der digitalen Musikproduktion, da der Kehlkopf des Menschen bislang noch über keine MIDI-Schnittstelle oder einen DI-Ausgang verfügt.

Deshalb werden Vocals bei mir immer noch konventionell mit einem Großmembran-Kondensatormikro vom Typ Sennheiser aufgenommen. Allerdings lege ich auch hier Wert auf ein möglichst trockenes Signal, um den Gesang anschließend auf digitalem Wege mit Kompressoren, parametrischen und dynamischen EQs sowie Effekten wie Hall und Delay zu bester Qualität aufwerten zu können.

DAW & VST-Plugins

Während in der Vergangenheit die Hardware eines Tonstudios schnell den Preis eines Eigenheimes erreicht hat, ist es heute möglich, nahezu alle Hardware mit digitalen Plugins zu simulieren, angefangen bei Effekten wie Kompression, Equalizer, Reverb und Delay bis hin zu virtuellen Instrumenten.

Für den eigentlichen Mixing- und Mastering-Prozess verwende ich ausschließlich hochwertige Software von Presonus, HOFA, Wave und Tokyo Dawn Labs.